Future Manufacturing News

Advertorial

Condition Monitoring am Anfang der Anlagenplanung berücksichtigen

12.07.2021

Das Wort „Condition Monitoring“ ist seit einigen Jahren in aller Munde und aus dem Bereich des Maschinen- und Anlagenbaus nicht mehr wegzudenken. Dennoch wird meistens aus Kostengründen bei Planungsbeginn auf entsprechende Sensorik verzichtet. Die Folge ist im Vergleich kostenintensivere Nachrüstungen zu einem späteren Zeitpunkt auf Seiten der Anlagenbetreiber. Dabei kann bereits vom Erstausrüster das Thema Condition Monitoring auch sehr gut als Verkaufs-argument genutzt werden

Flexibler Faserlaser für die flinke Materialbearbeitung

21.07.2021

Laser-Experten aus Sachsen und Israel erproben derzeit am Fraunhofer-Institut für Werkstoff- und Strahltechnik IWS in Dresden einen neuartigen Laser für den Industrieeinsatz. Das System basiert auf der für Hochleistungslaser noch jungen Methode des »Coherent Beam Combinings« (CBC). Ein 13-Kilowatt-Laser soll im laufenden Betrieb besonders schnell verschiedene Energieverteilungsmuster erzeugen und dadurch anspruchsvolle Hightech-Materialien sehr präzise und schnell bearbeiten. Die Fraunhofer-Forscher wollen diese Lasertechnik aus Israel bald Unternehmen weltweit zur Verfügung stellen. Innerhalb eines europäischen Netzwerkprojekts untersucht das Fraunhofer IWS bereits mit dem Laserhersteller Civan Lasers und A. Kotliar Laser Welding Solutions die um ein Tausendfaches beschleunigte Strahlformung erstmals für das Additive Manufacturing.

Smarte Muskeln und Nerven aus Kunststoff machen Roboter gefühlvoll

22.06.2021

Chirurgische Instrumente, die sich wie feine Oktopus-Arme in alle Richtungen schlängeln oder große, kraftvolle, aber leichte Roboter-Tentakel, die gefahrlos mit Menschen Hand in Hand arbeiten: Mit starken Muskeln und sensiblen Nerven aus intelligentem Kunststoff entsteht eine neue Generation von Roboterarmen. Das Team um die Experten für smarte Materialsysteme Professor Stefan Seelecke und Juniorprofessor Gianluca Rizzello an der Universität des Saarlandes erarbeitet hierzu die Grundlagen.

Revolution der Fabrikplanung: Software erstellt Groblayouts automatisch

11.05.2021

In kurzer Zeit zum Groblayout, auch ohne Kenntnisse von Fabrikplanung: Das ermöglicht eine Open-Source-Software namens MeFaP, die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler am Institut für Integrierte Produktion Hannover (IPH) gGmbH entwickelt haben. MeFaP steht ab sofort frei zugänglich im Netz. Unternehmen können die Software nutzen, um ihre bestehenden Fabriklayouts automatisch bewerten und optimieren zu lassen – oder ganz neue Layouts zu generieren.

Neuer 3D-Sensor erfasst transparente Objekte

05.05.2021

Forschende am Fraunhofer-Institut für Angewandte Optik und Feinmechanik IOF haben eine neue Messmethode zur 3D-Formerfassung entwickelt. Mit ihrem "MWIR-3D-Sensor" können sie Gegenstände dreidimensional scannen – ganz gleich, ob sie aus transparentem Kunststoff oder Glas bestehen. Selbst Objekte mit glänzend metallischen oder tiefschwarzen Oberflächen lassen sich problemlos erfassen. Auch die Kombination verschiedener Werkstoffe ist für den neuen 3D-Infrarot-Sensor kein Problem. Im Bereich der 3D-Sensorik ist dieses Maß an Flexibilität bei der Beschaffenheit der Messobjekte ein Novum. Anwendungen sind u. a. in den Bereichen Qualitätskontrolle in der Produktion und Robotik denkbar.

Corona-Krise: Mehrheit der Jugend fürchtet um ihre berufliche Zukunft

29.04.2021

Mehr als 70 Prozent der 14- bis 20-Jährigen in Deutschland beklagen, dass sich die
Chancen auf dem Ausbildungsmarkt durch Corona verschlechtert haben. Die Hälfte ist der Auffassung, dass die Politik wenig bis gar nichts für junge Menschen tut, die einen Ausbildungsplatz suchen. Wer demnächst ein Studium anfangen möchte, sieht die Situation dagegen deutlich positiver. Das zeigt eine Befragung der Bertelsmann Stiftung.

Schneller und einfacher Zugriff auf Maschinendaten

06.04.2021

Nicht nur das schiere Volumen, auch die Vielfalt von Daten steigt in Produktionsunternehmen exponentiell an. Richtig genutzt, können sie von großem Nutzen für die Planung und Optimierung von Geschäftsprozessen sein. Doch ein Maschinenpark ist in der Regel inhomogen, er umfasst Geräte verschiedener Generationen und Hersteller mit nicht aufeinander abgestimmten Formaten und Protokollen – häufig gerade in mittelständischen Unternehmen. Aufgrund der unterschiedlichen Steuerungen und Schnittstellen ist es aufwendig, Maschinendaten abzugreifen und auszuwerten. Forscher am Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung IPA haben jetzt mit StationConnector eine Software entwickelt, die die Daten ausliest und sie beliebigen Anwendungen zur Verfügung stellt.

Schneller Werkstofftest bei der Blechbearbeitung reduziert Pannen und Ausschuss

31.03.2021

Fraunhofer-Forschende haben ein neuartiges Verfahren für die Eingangsprüfung von Blechen in der Fertigung entwickelt. Dabei werden bewährte Belastungstests mit einer KI-Software kombiniert. Die Software erstellt noch vor dem ersten Bearbeitungsschritt eine Prognose über das Verhalten des Werkstoffs während der Fertigung und beurteilt, ob er den Qualitätsanforderungen genügt. Das Risiko von Pannen und der Ausschuss sinken deutlich.

Produktivitätsverluste und Störungen in automatisierten Anlagen effizient bekämpfen

31.03.2021

Durch eine zunehmende Vernetzung der Produktionsanlagen steigt auch deren Komplexität. Umso wichtiger ist es, mögliche Anlagenausfälle vorherzusagen zu können und Ursachen für Effektivitätsverluste frühzeitig zu erkennen. Mit MOEE (Maximize Overall Equipment Effectiveness) entwickelten Forscherteams des Fraunhofer-Instituts für Produktionstechnik und Automatisierung IPA ein Tool, das die Ursachen für Produktivitätsverluste in verketteten Anlagen identifiziert und eine schnelle Beseitigung von Störungen ermöglicht.

Durch laserbasierte Sensortechnik: Metalle recyceln statt Bodenschätze abbauen

01.02.2021

Aufgrund der weltweit steigenden Nachfrage nach metallischen Rohstoffen wie Chrom, Nickel, Kupfer oder Kobalt werden diese Stoffe ein zunehmend knappes Gut. Um die Rohstoffversorgung der Industrie zu sichern, entwickelten das Fraunhofer-Institut für Lasertechnik ILT und die Cronimet Ferroleg GmbH im Rahmen des BMBF-geförderten Projekts PLUS ein laserbasiertes Sortierverfahren für Metallschrott. Ein neuer Sensor macht das Recycling metallischer Rohstoffe dabei um ein Vielfaches effizienter, als es bislang möglich war.