Future Manufacturing News

Elektrischer Strom bringt Metallbauteile aus dem 3D-Drucker hochpräzise in Form

28.05.2020

Ob Motoren, Maschinen oder Komponenten: Technischen Konstruktionen bestehen aus einer Vielzahl höchst spezieller Bauteile aus Metall. Damit alles hundertprozentig zusammen passt und härtesten Belastungen standhalten kann, muss jedes Teil perfekt geformt sein. Mit 3D-Druckverfahren ist es heute möglich, komplizierte Bauteile aus Metall herzustellen. Was aber Schicht für Schicht aus dem Drucker kommt, ist oft nicht ausreichend genau für höchste Ansprüche. Und bei manchen Geometrien stößt dieses Verfahren auch schlicht an Grenzen. Ein Forschungsteam der Universität des Saarlandes kombiniert jetzt den 3D-Druck und elektrochemisches Abtragen, um höchste Genauigkeiten zu erreichen.

Streulicht in optischen Systemen vermeiden

20.05.2020

Streulicht und Reflexionen sollen in optischen Systemen wie zum Beispiel Kameras oder Mikroskopen möglichst vermieden werden, weil sie den Kontrast mindern und Spiegelungen im Bild verursachen. Dafür setzen die Hersteller bisher neben Blenden eine schwarze Mattierung der Linsenränder und der Innenwand des Tubus, also der Röhre zwischen Objektiv und Okular ein. Bei sehr flachen Einfallswinkeln des Lichts führt dieses Verfahren allerdings nicht zu befriedigenden Ergebnissen.

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Erste Ergebnisse der Fraunhofer-Umfrage „Homeoffice“

07.05.2020

Am 1. April 2020 hatte das Fraunhofer FIT eine Homeoffice-Umfrage gestartet. Ziel ist es herauszufinden, wie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter die Situation erleben und zu analysieren, wo für die Zukunft Verbesserungspotentiale liegen. Dabei sollen auch zeitliche Veränderungen und Lernprozesse über die Dauer betrachtet werden. Die Umfrage ist immer noch für alle Homeoffice-Nutzer offen: http://www.fit4homeoffice.de.

Wissenschaftler entwickeln flüssigkeitsabweisendes Haftmaterial

29.04.2020

Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für Intelligente Systeme (MPI-IS) in Stuttgart haben ein bioinspiriertes wiederverwendbares Haftmaterial entwickelt, das in der Lage ist, alle Flüssigkeiten unabhängig von ihrer Oberflächenspannung abperlen zu lassen. Während solche Materialien seit zwei Jahrzehnten aktiv erforscht und angewendet werden, weiß man bis heute von keinem Haftmaterial, das alle Flüssigkeiten abweisen kann.

Fehlalarm oder Ernstfall? Sensorsystem erkennt Ursache von Störungen

22.04.2020

Muss ein Wartungsteam sofort handeln, wenn Sensoren einer Industrieanlage Warnsignale senden? Anhand von Signalmustern erkennt ein neues Sensorsystem die Störungen und kann sie so entsprechenden Ursachen zuordnen - und Fehlalarm vom Ernstfall unterscheiden. Ein Team von Experimentalphysiker Uwe Hartmann an der Universität des Saarlandes wertet dafür seit Jahren Signalmuster aus: Das gesammelte Wissen über Mustererkennung machen sie mit KI-Methoden und maschinellem Lernen universell einsetzbar und entwickeln eine Software, die bei Störmeldung an Zäunen, aber auch Windkraft- oder Industrieanlagen für Klarheit sorgt.

UMATI wird zur Weltsprache der Produktion

06.04.2020

Der Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) und der Verband Deutscher Werkzeugmaschinenhersteller (VDW) werden künftig die Nutzung und Verbreitung von OPC UA Standards für den gesamten Maschinenbau unter der Marke umati gemeinsam voranbringen. „Die branchen- und technologienübergreifende Vermarktung bringt unsere Kunden einen Riesenschritt voran“, begründet Dr. Wilfried Schäfer, Geschäftsführer des VDW, die Strategie auf der gemeinsamen Pressekonferenz beider Verbände in Frankfurt am Main.

Deutsche Unternehmen bei der Digitalisierung im Abseits

02.04.2020

Nach der neuesten repräsentativen Umfrage unter 603 Unternehmen, die im Auftrag des Digitalverbandes Bitkom durchgeführt wurde, sind in den vergangenen zwölf Monaten deutsche Unternehmen bei der Digitalisierung zwar vorangekommen, bewerten den eigenen Fortschritt aber eher zurückhaltend. So vergeben Geschäftsführer und Vorstände gefragt nach dem Stand der Digitalisierung des eigenen Unternehmens im Durchschnitt nur die Schulnote „befriedigend“. „Die Coronakrise hat uns die Bedeutung digitaler Technologien für Wirtschaft, Verwaltung und Gesellschaft sehr klar vor Augen geführt. Die Krise ist ein Weckruf, die Digitalisierung nun massiv voranzutreiben“, sagte Bitkom-Präsident Achim Berg.

Roboter helfen weltweit im Kampf gegen das Coronavirus

01.04.2020

Roboter spielen bei der Bekämpfung des Coronavirus SARS-CoV-2 weltweit eine wichtige Rolle - jetzt auch ganz besonders bei der Desinfektion in Krankenhäusern. Die Nachfrage nach dem Desinfektionsroboter UVD ist seit Ausbruch der COVID-19-Pandemie stark gestiegen. Allein chinesische Krankenhäuser bestellten mehr als 2.000 UVD-Roboter des dänischen Herstellers Blue Ocean Robotics. Eingesetzt wurden sie in Wuhan, dem Ursprungsort der globalen Pandemie. Derzeit werden solche Roboter in mehr als 40 Ländern genutzt - in Asien, Europa und Nordamerika.

COVID-19: Computermodell zeigt mögliche Szenarien auf

27.03.2020

Die Zahl der Mensch-zu-Mensch-Kontakte wurde reduziert, dadurch kann die Ausbreitung von COVID-19 verlangsamt werden. Aber reicht das aus? Wären noch drastischere Vorschriften nötig, wie sie etwa in China ergriffen worden sind? Simulationsrechnungen der TU Wien und des TU-Spin-Offs dwh zeigen: Eine noch drastischere Einschränkung der Kontakte hätte kaum zusätzlichen Nutzen.

Technologieübergreifende Kommunikation im Internet der Dinge (IoT) deutlich vereinfacht

18.03.2020

Ob vernetzte Fahrzeuge, die in Echtzeit vor Staus warnen, Haushaltsgeräte, die sich aus der Ferne bedienen lassen, „Wearables“, die die körperliche Aktivität überwachen oder Industrieanlagen, die etwaige Produktionsfehler rechtzeitig erkennen und den technischen Support verständigen: Die Zahl intelligenter Produkte, die im Zeitalter des Internets der Dinge (Internet of Things, IoT) drahtlos mit anderen Geräten kommunizieren, ist in den letzten Jahren rasant gestiegen. Allerdings sind nicht all diese Geräte untereinander kompatibel, da sie – je nach Anforderung und Anwendung – verschiedene Funktechnologien wie Wi-Fi, Bluetooth oder ZigBee nutzen. Viele Geräte besitzen oftmals sogar die gleichen Funkfrequenzen und stören sich gegenseitig. Das verzögert die Datenübertragung, Daten können verloren gehen, der Energieverbrauch steigt und die Batterielebensdauer sinkt.