Future Manufacturing News

Neuer Nanolack soll Antifingerprint-Oberflächen schaffen

15.06.2018

Jeder kennt sie: fettige Schlieren und Spuren auf Edelstahl- und Metalloberflächen. Sie sind nicht nur optisch lästig, sondern greifen auch die Oberfläche an und sind nur durch aufwändiges Polieren zu entfernen. Am Fraunhofer-Institut für Mikrostruktur von Werkstoffen und Systemen IMWS soll in einem Forschungsprojekt mit der FEW Chemicals GmbH Wolfen ein hochwirksamer Sol/Gel-Nanolack mit Antifingerprint-Effekt entwickelt werden.

Design Thinking für Nachhaltigkeitsinnovationen – Toolbox zum Einsatz in Unternehmen jetzt online

15.06.2018

Wie lassen sich die 17 Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen in konkrete Veränderungen umsetzen? Gemeinsam mit Wissenschaftlern der TU Berlin, der Innovationsagentur Dark Horse sowie mehreren Unternehmenspartnern hat BWL-Professorin Susanne Blazejewski von der Alanus Hochschule in Alfter bei Bonn im Rahmen des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderten Forschungsprojekts „IMKoN – Integration von Mitarbeitern als Konsumenten in Nachhaltigkeitsinnovationsprozesse“ (www.imkon.de) eine neue Methode zur Entwicklung von Nachhaltigkeitsinnovationen durch Mitarbeiter erarbeitet.

Teure Flops: Nur 5% der Innovationsideen werden erfolgreich

12.06.2018

Neue Produkte sichern den Unternehmenserfolg von morgen. Folgerichtig investieren Unternehmen Millionen in Forschung und Entwicklung. Doch nur 5% der Ideen setzen sich erfolgreich am Markt durch. Wer an den Bedürfnissen der Kunden vorbei entwickelt oder erfolgversprechende Potenziale ungenutzt lässt, verschwendet knappe Ressourcen: Zeit, Geld und häufig auch Nerven der Fach- und Führungskräfte. Wie knappe Ressourcen nützlich verwendet werden können, analysierten Wissenschaftler des IAI Bochum in einer vom Bundesforschungsministerium geförderten empirischen Studie bei über 370 technologieorientierten Unternehmen.

Deutschland bei Künstlicher Intelligenz und Maschinellem Lernen bereits abgeschlagen?

07.06.2018

Maschinelles Lernen (ML) ist die Schlüsseltechnologie für kognitive Systeme auf Basis Künstlicher Intelligenz (KI) und damit einer der entscheidenden Faktoren für die globale wirtschaftliche Entwicklung. Während die wissenschaftliche Ausgangslage in Deutschland und Europa äußerst vielversprechend ist, gibt es insbesondere im Hinblick auf den Transfer dieser Technologien in die Praxis deutliche Defizite. Ein Transfer wissenschaftlicher Ergebnisse in konkrete Produkte, Prozesse oder Dienstleistungen findet nur ungenügend statt. Länder wie die USA, China, Südkorea und Japan sind Deutschland bereits weit voraus, was die Patentfamilien im Bereich ML und KI angeht. Um so wichtiger ist es, jetzt nicht noch stärker ins Hintertreffen zu geraten und sowohl in die ML-Forschung zu investieren als auch den Transfer von der Wissenschaft in die Wirtschaft zu fördern.

Deutsche Automobilindustrie vor dem Elektrokollaps?

06.06.2018

Die Elektrifizierung des Antriebsstrangs führt zu deutlich geringerem Personalbedarf bei der Automobilproduktion. Das betrifft vor allem den Zuliefererbereich. Die Transformation hin zur Elektromobilität kann aber gelingen, wenn die Rahmenbedingungen stimmen. Politik und Unternehmen sind jetzt endlich gefordert, Strategien zu entwickeln, um diese Herausforderung zu bewältigen.

Rätsel um mit Licht angeregtes Graphen gelöst

06.06.2018

Das Kernstück vieler moderner Geräteanwendungen ist die Lichterkennung und -steuerung, wie sie beispielsweise in Smartphone-Kameras zum Einsatz kommt. Die Verwendung von Graphen als lichtempfindliches Material für Lichtsensoren kann gegenüber den gegenwärtig verwendeten Materialien erhebliche Vorteile mit sich bringen. Beispielsweise ist Graphen in der Lage, Licht fast beliebiger Farbe zu erkennen und darauf extrem schnell, innerhalb eines Millionstels einer Millionstel-Sekunde, elektronisch zu reagieren. Um Lichtsensoren auf Graphenbasis richtig zu entwerfen, ist es daher von entscheidender Bedeutung, die Abläufe zu verstehen, die sich im Graphen nach der Lichtabsorption vollziehen. 

Kostensenkung durch Standardisierung der Antriebstechnik

24.05.2018

Unterschiedliche Getriebe- und Motortypen, Baugrößen, Optionen und Übersetzungen führen oft zu einer Vielzahl von Antriebsvarianten – häufig ein erheblicher Kostenfaktor. Eine Reduzierung der Variantenvielfalt kann daher zur Optimierung von Prozessen und Kosten führen. Eine Lösung für die Intralogistik sind standardisierte IE4-Getriebemotorvarianten LogiDrive des Herstellers Getriebebau Nord.

Forschungsprojekt PreisFinder: Optimaler Preis für Verfügbarkeitsgarantien

17.05.2018

Zur Ermittlung von ergebnisoptimalen Preisen für Verfügbarkeitsgarantien im Maschinen‐ und Anlagenbau dient das Forschungsprojekt PreisFinder. Das FIR an der RWTH Aachen und das Forschungsinstitut International Performance Research Institute (IPRI) in Stuttgart haben dazu ein Preisfindungstool auf Basis eines Simulationsmodells entwickelt.

Sensoraufkleber verwandeln menschlichen Körper in Multi-Touch-Oberfläche

04.05.2018

Sie ähneln hauchdünnen Pflastern, ihre Form ist frei wählbar und sie funktionieren an jeder Körperstelle. Mit solchen Sensoren auf der Haut lassen sich mobile Geräte wie Smartphone und Smartwatch intuitiver und diskreter bedienen als das bisher der Fall war. Informatiker an der Universität des Saarlandes haben nun Sensoren entwickelt, die sogar Laien mit etwas Aufwand herstellen können. Das Besondere: Die Sensoren erlauben es erstmals, Berührungen auf dem Körper sehr genau und von gleich mehreren Fingern zu erfassen. Ihre Prototypen haben die Forscher erfolgreich in vier unterschiedlichen Anwendungen getestet.

Multi-Touch-Skin Universität des Saarlandes

Multi-Touch-Skin (Universität des Saarlandes)

Bosch Rexroth stellt kollaborativen Roboter vor

02.05.2018

Bosch Rexroth baut das Portfolio seiner Automatischen Produktionsassistenten (APAS) aus: Mit dem "APAS Assistant" integriert das Unternehmen jetzt auch KUKA-Technologie in sein Angebot. Diese Technologie ermöglicht einen einfachen und sicheren Einstieg in die Welt der Mensch-Roboter-Kollaboration. Ausgestattet mit einer kapazitiven Sensorhaut zur Kollisionsvermeidung, wählbarer Steuerung und der weitverbreiteten SPS-Schnittstelle mxAutomation wird der Sechsachsroboter zum Bindeglied für die Kombination der Stärken von Mensch und Maschine in der Fabrik der Zukunft.