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Digitale Fabrik Intralogistik

Digitalisierung des Warenlagers

22.07.2019

Yannick Maier, Gebhardt Fördertechnik GmbH

Je höher der Automatisierungsgrad einer Fertigung um so höher der Anspruch an die damit verbundene Intralogistik. Eine besondere Herausforderung ist zunehmend die Lagerhaltung von Komponenten und anderen Vorprodukten an unterschiedlichen Standorten. Mit den Technologien des Internet of Things (IoT) ist es aber möglich, alle Lagerstätten zentral zu steuern und im Blick zu behalten. Eine wichtige Rolle dabei spielen IoT-Sensoren und Geräte. 2018 waren erstmals mehr davon im Einsatz als Mobiltelefone. Dabei sind derzeit erst 3,5 Prozent aller Produktionsmaschinen miteinander vernetzt.

Intralogistik

Drohne fliegt im Werkverkehr von ZF

22.07.2019

Andreas Veil, Wirtschafts- und Finanzkommunikation ZF Friedrichshafen AG

Als erstes Unternehmen in Deutschland hat ZF seit kurzem die behördliche Genehmigung für automatisierte Drohnenflüge auf dem Werksgelände erhalten. Seitdem fliegt ein Drohnenprototyp Ersatzteile wie Sensoren oder Steuerkarten vom Zentrallager zu dezentralen ZF-Werkstätten. Nach Abschluss der Testflüge soll ein Regelbetrieb den Werksverkehr entlasten und viel Zeit sparen. Langfristig denkt man bei ZF auch über einen Einsatz außerhalb des Werksgeländes nach, etwa für die Paketzustellung in schwierig zugänglichen Gebieten.

Automatisierung Robotik

Alles im Griff: Wie kollaborative Applikationen die Arbeit erleichtern

19.07.2019

Enrico Krog Iversen, CEO OnRobot A/S

Schleifen, Schweißen, Polieren, Bestücken: Aufgaben wie diese müssen dank der Weiterentwicklung sogenannter intelligenter "End-of-Arm-Tools" seltener vom Menschen erledigt werden. Bei der Automatisierung von Produktionsprozessen wird es immer zentraler, das Augenmerk auf die Wahl des richtigen "Endeffektors" zu legen. Denn die Kombination von Endeffektor und Roboterarm avanciert zum Erfolgskriterium der Automatisierung.

Automatisierung Elektrische Kommunikation

Modulares Konzept ermöglicht die einfache Migration

22.03.2019

Michael Volz 
Unternehmensberater und Senior Advisor  für HMS Industrial Networks GmbH

Time Sensitive Networking (TSN) gemäß IEE 802.1 wird zukünftig als neue Basistechnologie für die Echtzeitkommunikation eine wichtige Rolle in der Automatisierungstechnik spielen. Alle führenden Feldbusorganisationen sowie zahlreiche Automatisierungshersteller haben ehrgeizige Zeitpläne für die Integration des TSN-Protokolls in die jeweiligen Standards und Automatisierungsgeräte angekündigt.

Additive Manufacturing Medizintechnik

Passgenaue Knochenimplantate aus dem Drucker

03.12.2018

Tumorerkrankungen, Infektionen oder schwere Frakturen können die operative Entfernung von Knochen und den Einsatz von Implantaten notwendig machen. Fraunhofer-Forscher haben jetzt in Zusammenarbeit mit europäischen Partnern ein Verfahren entwickelt, mit dem sich Knochenimplantate aus einem speziellen Kunststoff mittels 3D-Druck äußerst passgenau, stabil und variabel herstellen lassen. Der Clou: Während des Druckprozesses werden die einzelnen Schichten mit einem kalten Plasmastrahl behandelt, um das Anwachsen von knochenbildenden Zellen an der Oberfläche zu unterstützen.

Pneumatik

Intelligenz für pneumatische Antriebe

16.05.2018

Mit neuen Positionssensoren können Anwender schlichte Antriebe in intelligente Kommunikationspartner verwandeln. Mittels IO-Link wird die bidirektionale Kommunikation möglich und die Sensoren können Informationen wie die Kolbenstellung oder die Anzahl durchgeführter Zyklen an übergeordnete Steuerungssysteme übermitteln. Umgekehrt ist auch die Parametrierung über IO-Link möglich, sodass Anwender in der Lage sind, ihre Prozesse hochflexibel zu steuern. „Das Greifen ungleichmäßiger Werkstücke mit unterschiedlicher Kraft, die Positionierung verschiedenartiger Güter oder die Abstandsregelung von Walzen in der Papierindustrie sind typische Beispiele, in denen Zylinder mehrere Schaltpunkte benötigen und flexibel auf schnell wechselnde Bedingungen reagieren müssen,“ erklärt Olaf Hagelstein, Product Manager bei SMC Deutschland. In solchen Anwendungen sorgen die Positionssensoren für mehr Flexibilität, mehr Transparenz und höhere Produktivität.

Oberflächentechnik

Schnelle Oberflächenbeschichtung, die Flüssigkeiten abweist

15.03.2018

Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für Polymerforschung in Mainz haben gemeinsam mit der Technischen Universität Tampere, Finnland, eine neue Methode für eine strukturierte Oberflächen-Beschichtung entdeckt, die Flüssigkeiten abweist. Durch den Einsatz von flüssigem Flammenspray ist diese Methode extrem schnell. Nicht nur Wasser, sondern auch Öltropfen haften dadurch nicht mehr an entsprechend behandelten Oberflächen, sondern bleiben sphärisch und hüpfen oder rollen leicht ab.

Präzisionswerkzeuge

Motorspindel meistert Crash und erhöht Maschinenverfügbarkeit

15.03.2018

Fehler passieren auch im Maschinenbau immer wieder. Damit solche bei der spanenden Bearbeitung in Werkzeugmaschinen nicht zwangsläufig zu erheblichen Schäden an Motorspindeln, Spindellagern und anderen sensiblen Komponenten führen, hat die Firma Jakob Antriebstechnik das Motorspindelschutzsystem mit dem Namen MS³ entwickelt.

Präzisionswerkzeuge

Werkzeughalter initiiert den Werkzeugwechsel

03.01.2018

Lennart Riehle, pro-micron

Hat das Werkzeug sein Ende der Standzeit wirklich schon erreicht? Diese Frage stellen sich täglich viele Maschinenbediener und Prozessingenieure. Mit einem sensorischen Werkzeughalter lässt sich die Frage ohne Unterbrechung des Prozesses klären. Die Produktivität in der Zerspanung von Präzisionsbauteilen wird deutlich verbessert.

Industrie 4.0 Präzisionswerkzeuge

Vernetzte Lösungen für die digitale Fertigung

03.01.2018

Dr. Niklas Kramer, Sandvik Coromant

Das Konzept der Smart Factory eröffnet vollkommen neue Möglichkeiten für die Effizienz von Fertigungsprozessen. Zwar sind in der metallbearbeitenden Industrie viele Prozesse noch nicht digitalisiert, aber die Zukunft der Fertigung ist zunehmend intelligent und vor allem vernetzt. Schon heute gibt es Lösungen, die Unternehmen bereit machen für Industrie 4.0 – und diese bieten von der Planung bis zur Zerspanung nachhaltige Produktivitäts- und Kostenvorteile.