Kostensenkung durch Standardisierung der Antriebstechnik

Unterschiedliche Getriebe- und Motortypen, Baugrößen, Optionen und Übersetzungen führen oft zu einer Vielzahl von Antriebsvarianten – häufig ein erheblicher Kostenfaktor. Eine Reduzierung der Variantenvielfalt kann daher zur Optimierung von Prozessen und Kosten führen. Eine Lösung für die Intralogistik sind standardisierte IE4-Getriebemotorvarianten LogiDrive des Herstellers Getriebebau Nord.Nach Angaben des Herstellers sind die speziell auf die Intralogistik- und Flughafentechnik zugeschnitten sogenannten LogiDrive-Systeme effizient, dank Plug&Play-Technik wartungsfreundlich, platzsparend und bewirken eine deutliche Reduzierung des Ersatzteilvorrats. Die standardisierten Getriebemotorvarianten eignen sich daher besonders zur Variantenreduzierung.

Die Antriebe bestehen aus einem IE4-Synchronmotor mit Nennleistungen von bis zu 5,5 kW, einem zweistufigen Kegelstirnradgetriebe sowie einem Frequenzumrichter, der in Motornähe installiert wird. Die Umrichter verfügen über einen Netzschalter, einen Schlüsselschalter zur Trennung des Antriebs von der Anlagensteuerung und einen Richtungswahlschalter für den lokalen Einrichtbetrieb. AS-I und alle marktüblichen Feldbus- sowie Industrial-Ethernet-Schnittstellen können integriert werden. Die Antriebseinheiten mit Motoreffizienzklasse IE4 und Systemeffizienzklasse IES2 erreichen speziell im Teillast- und  Teildrehzahlbereich gute Wirkungsgrade. Laut Hersteller amortisieren sie sich innerhalb kurzer Zeit und reduzieren die Lebensdauerkosten (TCO) deutlich.

Die LogiDrive-Antriebstechnik eignet sich für Horizontalförderer, für Schrägförderer sowie für Vertikalförderer.

 

Bild links:
LogiDrive-Antriebe bestehen aus einem zweistufigen Kegelradgetriebe, einem IE4-Synchronmotor und einem NORDAC LINK Feldverteiler – ein perfekt abgestimmtes Antriebssystem für Intralogistik- und Flughafenanwendungen

2018-05-24 Kostensenkung durch Standardisierung der Antriebstechnik
undefined
Future Manufacturing