Aluminium und Kupfer: Eine besondere Verbindung zur Effizienzsteigerung von elektrischen Antrieben

Das Fraunhofer-Institut für Fertigungstechnik und Angewandte Materialforschung IFAM hat ein gießtechnisches Verfahren entwickelt, mit dem leistungsstarke Spulen für Elektromotoren gefertigt werden können. Eine Kombination aus hohem Nutfüllfaktor, exzellentem thermischen Verhalten und geringen Stromverdrängungsverlusten kann in der Maschinenauslegung auf vielfältige Weise genutzt werden. Die Erhöhung des Nutfüllfaktors ermöglicht auch die Verwendung von Aluminium zur Spulenherstellung. Die Herausforderung war bisher die funktionssichere Verschaltung der Aluminiumspulen mit Kupferleitern. In aktuellen Forschungsarbeiten wurde dieser Verfahrensschritt nun optimiert und qualifiziert. (mehr …)

So viel Wohlstand bringt die EU

Die EU beschert ihren Mitgliedern durch den Abbau von Handelskosten hohe Einkommensgewinne. Durch den Binnenmarkt, die Zollfreiheit, den Euro, die Schengenzone und Handelsabkommen mit Dritten liegt das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt jährlich um insgesamt circa 940 Milliarden Euro höher. Alleine Deutschland profitiert durch ein Plus von jährlich gut 170 Milliarden. Großbritannien hat unter allen EU-Ländern die kleinsten relativen Gewinne, kleine Länder an der Peripherie die größten. (mehr …)

Von 0 auf 1 in einer billionstel Sekunde

Ein präzise dosierter und extrem kurzer Schubs aus Licht hat es Regensburger Physikern erlaubt, einen Elementarmagneten eines Festkörpers – den Spin eines Elektrons – effizienter und schneller denn je umzudrehen. Damit haben sie einen wichtigen Schritt hin zu einer neuartigen, nahezu verlustfreien Informationstechnologie gemacht. (mehr …)

Applikationsoffensive bei kW-Ultrakurzpuls-Lasern

Unter Fachleuten gelten die Ultrakurzpulslaser (UKP-Laser) schon lange als Geheimtipp: Sie können beliebige Materialien bearbeiten und zeichnen sich durch höchste Präzision beim Abtrag aus. Allerdings ist die Leistung der Systeme auf dem Markt noch zu gering, um viele Anwendungen mit hohen Anforderungen an den Durchsatz zu bedienen. (mehr …)

Ausgaben für Forschung und Entwicklung auf Rekordhoch

Noch nie wurde in Deutschland so viel geforscht und entwickelt wie im Jahr 2017. Nach Angaben des Stifterverbandes investierten die Unternehmen 2017 69 Milliarden Euro in die eigene Forschung und Entwicklung. Das sind knapp sechs Milliarden Euro mehr als noch ein Jahr zuvor. Der Anstieg der internen F&E-Ausgaben ist mit 9,5 Prozent so stark wie nie zuvor. Addiert man die Forschungsausgaben des Staates, der privaten Institutionen und der Hochschulen, so ergibt sich lt. Statistischem Bundesamt ein Gesamtbetrag von rund 99 Milliarden Euro. Das entspricht einer Quote von 3,03 Prozent am Bruttoinlandsprodukt (BIP). (mehr …)

Zoll-Eskalation USA/China hilft nicht weiter

Seit heute haben die USA ihre Einfuhrzölle für Produkte aus China im Wert von rund 200 Milliarden Euro von 10 auf 25 Prozent erhöht. „Durch diese weitere Zolleskalation verlieren beide Seiten, die USA und China. Leittragende der Zusatzzölle sind die Verbraucher, die höhere Preise für die Importprodukte zahlen müssen. US-Präsident Trump liegt falsch, wenn er glaubt, dass Handelskriege leicht zu gewinnen sind“, erklärt dazu Ulrich Ackermann, Abteilungsleiter Außenwirtschaft im VDMA. (mehr …)

LDS – Ein Schlüssel zur 5G-Antenne

Für die Produktion von Antennen in oder auf kleinsten Elektronikbauteilen können die Anforderungen der fünften Mobilfunkgeneration eine große Herausforderung sein. Ein Schlüssel um höhere Frequenzen und höheren Datendurchsatz zu erreichen, ist das von LPKF entwickelte und patentierte Verfahren der Laser-Direkt-Strukturierung (LDS). Es erzeugt einfach und schnell Antennen direkt auf dreidimensionalen Kunststoffbauteilen beliebiger Form. Der Einsatz von kostenintensiven und verlustbehafteten Konnektoren entfällt. (mehr …)

Auftragseingang im deutschen Maschinenbau weiter rückläufig

Der Auftragseingang des Maschinenbaus bleibt unter Druck. Die Branche verzeichnete im März bereits das vierte Minus in Folge. Besonders stark waren die Einbußen diesmal mit -15 Prozent im Inland. Aber auch die Auslandsbestellungen verfehlten ihr Vorjahresniveau um -8 Prozent deutlich. Während die Bestellungen aus den Euro-Partnerländern mit einem Minus von 3 Prozent noch vergleichsweise glimpflich davon kamen, sanken die Orders aus den Nicht-Euro-Ländern trotz Großanlagengeschäft deutlich um -9 Prozent.

Quelle: VDMA