Future Manufacturing News

Innovatives Pulver revolutioniert 3D-Metalldruck

19.06.2019

Kürzere Produktionszeiten, geringere Kosten und weniger Produktionsfehler sind nur einige Gründe, warum die metallverarbeitende Industrie immer öfter additive Verfahren einsetzt. Das spiegelt sich auch am Markt für Edelstahlpulver wider, die bei der additiven Fertigung verwendet werden: Er steigt Schätzungen zufolge um jährlich über 30 Prozent. Trotzdem gibt es in der 3D-Metalldruck-Technologie nach wie vor Luft nach oben. Speziell beim Selektiven Laserschmelzen (SLM) ist der Gestaltungsspielraum in Bezug auf Konstruktion und Design eingeschränkt. Je komplexer das Bauteil ist, desto umfangreichere Stützstrukturen sind notwendig, um beispielsweise ein Absinken möglicher Überhänge während des Druckprozesses oder andere Bauteil-Deformationen zu verhindern. An der TU Graz wurde ein Stahlpulver für die additive Fertigung entwickelt, das die Produktion komplexer Bauteile entscheidend vereinfacht.

BionicCobot von FESTO könnte Textilindustrie revolutionieren

14.06.2019

Steigende Löhne zwingen immer mehr Textilhersteller in Fernost dazu, über intelligente Automatisierungstechnik nachzudenken. Gleichzeitig tendieren anspruchsvollere Kunden zu immer mehr Qualität. Selbst die Bekleidungsbranchen in den traditionellen großen Herstellerländern wie China und Thailand sind dadurch zu immer höheren Automatisierungsanstrengungen gezwungen. Eine interessante Möglichkeit der Automatisierung bietet das Esslinger Unternehmen Festo mit dem BionicCobot.

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Forscher entwickeln Werkzeug zur Abschätzung der Lebensdauer von Kunststoffen

04.06.2019

Kurzfaserverstärkte Thermoplaste spielen im Automobilsektor eine wichtige Rolle. Bislang wird die Ermüdung von Bauteilen aus solchen Werkstoffen angelehnt an die eingeführten Methoden aus dem Bereich metallischer Werkstoffe bewertet. Ein abgesichertes, auf die Besonderheiten kurzfaserverstärkter Thermoplaste abgestimmtes Konzept besteht bisher nur in Ansätzen. In einem neuen Forschungsprojekt entwickelt das Fraunhofer-Institut für Betriebsfestigkeit und Systemzuverlässigkeit LBF nun abgesicherte Berechnungsmodelle zur Bestimmung der Materialermüdung von kurzfaserverstärkten Thermoplasten.

Europawahl: Gegen die Spaltung Europas

27.05.2019

Die Europawahlen haben gezeigt: Die Bürger wollen eine starke EU und ein partnerschaftliches Europa. Die EU muss nun in wichtigen Themen wie Klimaschutz und Digitalisierung vorangebracht werden.

„Europa zieht die Menschen wieder an die Wahlurnen, und das ist gut so" kommentiert Thilo Brodtmann, Hauptgeschäftsführer des VDMA. "Die hohe Wahlbeteiligung und die klare Mehrheit für pro-europäische Parteien machen Mut und sind gute Nachrichten für den Maschinenbau. Sie zeigen, dass die Bürger eine starke EU und ein partnerschaftliches Europa wollen. Diese Wahl ist ein Aufruf gegen die Spaltung. Mitgliedsstaaten, Parlament sowie die neue Kommission sind nun in der Pflicht, diese Erwartungen nicht zu enttäuschen. Wir brauchen in Europa eine Allianz der Zukunftsgewandten, um die EU in wichtigen Themen wie Klimaschutz und Digitalisierung konstruktiv voran zu bringen."

Aluminium und Kupfer: Eine besondere Verbindung zur Effizienzsteigerung von elektrischen Antrieben

27.05.2019

Das Fraunhofer-Institut für Fertigungstechnik und Angewandte Materialforschung IFAM hat ein gießtechnisches Verfahren entwickelt, mit dem leistungsstarke Spulen für Elektromotoren gefertigt werden können. Eine Kombination aus hohem Nutfüllfaktor, exzellentem thermischen Verhalten und geringen Stromverdrängungsverlusten kann in der Maschinenauslegung auf vielfältige Weise genutzt werden. Die Erhöhung des Nutfüllfaktors ermöglicht auch die Verwendung von Aluminium zur Spulenherstellung. Die Herausforderung war bisher die funktionssichere Verschaltung der Aluminiumspulen mit Kupferleitern. In aktuellen Forschungsarbeiten wurde dieser Verfahrensschritt nun optimiert und qualifiziert.

So viel Wohlstand bringt die EU

23.05.2019

Die EU beschert ihren Mitgliedern durch den Abbau von Handelskosten hohe Einkommensgewinne. Durch den Binnenmarkt, die Zollfreiheit, den Euro, die Schengenzone und Handelsabkommen mit Dritten liegt das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt jährlich um insgesamt circa 940 Milliarden Euro höher. Alleine Deutschland profitiert durch ein Plus von jährlich gut 170 Milliarden. Großbritannien hat unter allen EU-Ländern die kleinsten relativen Gewinne, kleine Länder an der Peripherie die größten.

Von 0 auf 1 in einer billionstel Sekunde

16.05.2019

Ein präzise dosierter und extrem kurzer Schubs aus Licht hat es Regensburger Physikern erlaubt, einen Elementarmagneten eines Festkörpers – den Spin eines Elektrons – effizienter und schneller denn je umzudrehen. Damit haben sie einen wichtigen Schritt hin zu einer neuartigen, nahezu verlustfreien Informationstechnologie gemacht.

Applikationsoffensive bei kW-Ultrakurzpuls-Lasern

15.05.2019

Unter Fachleuten gelten die Ultrakurzpulslaser (UKP-Laser) schon lange als Geheimtipp: Sie können beliebige Materialien bearbeiten und zeichnen sich durch höchste Präzision beim Abtrag aus. Allerdings ist die Leistung der Systeme auf dem Markt noch zu gering, um viele Anwendungen mit hohen Anforderungen an den Durchsatz zu bedienen.

Ausgaben für Forschung und Entwicklung auf Rekordhoch

14.05.2019

Noch nie wurde in Deutschland so viel geforscht und entwickelt wie im Jahr 2017. Nach Angaben des Stifterverbandes investierten die Unternehmen 2017 69 Milliarden Euro in die eigene Forschung und Entwicklung. Das sind knapp sechs Milliarden Euro mehr als noch ein Jahr zuvor. Der Anstieg der internen F&E-Ausgaben ist mit 9,5 Prozent so stark wie nie zuvor. Addiert man die Forschungsausgaben des Staates, der privaten Institutionen und der Hochschulen, so ergibt sich lt. Statistischem Bundesamt ein Gesamtbetrag von rund 99 Milliarden Euro. Das entspricht einer Quote von 3,03 Prozent am Bruttoinlandsprodukt (BIP).

Zoll-Eskalation USA/China hilft nicht weiter

10.05.2019

Seit heute haben die USA ihre Einfuhrzölle für Produkte aus China im Wert von rund 200 Milliarden Euro von 10 auf 25 Prozent erhöht. „Durch diese weitere Zolleskalation verlieren beide Seiten, die USA und China. Leittragende der Zusatzzölle sind die Verbraucher, die höhere Preise für die Importprodukte zahlen müssen. US-Präsident Trump liegt falsch, wenn er glaubt, dass Handelskriege leicht zu gewinnen sind", erklärt dazu Ulrich Ackermann, Abteilungsleiter Außenwirtschaft im VDMA.